Weekend Reader Woche 51

MVP

Im Sport ist es der “most valuable player”, ein angesehener Titel der jede Saison verteilt wird. Produktdesign bezeichnet damit das “minimal viable product”. Also das absolut unverzichtbare das ein Produkt haben muss. Ansatz den man auch selber immer mal wieder hervorholen kann wenn man Services gestaltet.

Buffer, der Dienst der einen Tweets, etc. in eine Warteschlange schreiben lässt die dann regelmässig entleert wird, ist auch sonst sehr offen was ihre Firmen- und Produktgestaltung angeht. Ihr eigenes Blog hat ein paar interessante Beiträge, wie zum Beispiel einen über Lohngestaltung in der Firma.

Microsoft muss Surface Update stoppen

Auf die Gefahr hin als Fanboi abgestempelt zu werden, Apple hatte noch keinen solchen Bug, der ein Update hätte stoppen müssen. Und Apple ist definitiv keine bessere Software-Firma als Microsoft. Aber irgendwie scheinen die Prioritäten etwas anders.

Kleine Verkehrsanalyse

Die Kurven sehen auf fime.ch etwa ähnlich aus, die Zahlen etwas tiefer. Die meisten Besucher kommen direkt. Von den Social Networks wo ich links poste hab ich nur von Twitter effektiv Rücklauf. Und ich müsste mich mal um einen Link bei daringfireball.net kümmern.

Writer Pro für iOS und Mac

Erste Gedanken von Shawn Blanc zum neuesten Wurf von Information Architects. Der iA Writer wurde weiterentwickelt. Zu der Grundfunktion des Schreibens ohne Ablenkung, kommen Features zum finalisieren und editieren von Artikeln.

Leider ist für mich die Sandbox ein No-Go. Ich habe alle meine Drafts, etc. in der Dropbox und kann so Texteditoren frei wechseln. Der stolze Preis macht da das Ausprobieren nicht einfacher :)

Lego wie sie sein sollten - simpel

Ja. Lego soll die Fantasie stimulieren und nicht erstmal als Merchandising dienen. Ausser es handle sich um Star Wars. Oder Lord of the Rings. Oder Marvel.

Reaktionen auf die neue Werbung von Apple

Apple hat einen Spot zur Weihnachtszeit gebracht. Ein Teenager der vollkommen gefesselt ist von seinem iPhone und das Familienfest um sich herum völlig vergisst. Doch….

Die Werbung hat viele Reaktionen ausgelöst. Obiger Link vergleicht die Werbung mit Microsofts “Scroogled”-Spot und analyisiert die Beweggründe beider Firmen.

Ben Thompson sieht wie die Werbung Eltern anspricht. Robert McGinley Myers fragt ob der Teenager auch so wahrgenommen würde wenn er ein Buch liest. Und auf Youtube hat man noch den kleinen Fehler den Apple machte korrigiert.

Es ist alles nur geremixt - ooooaaa.

Super Video zum iPhone und dessen Bedienungskonzepten. “Skeuomorphism” als bewusste Entscheidung um die Einführung neuer Konzepte zu vereinfachen und die Änderungshürde für Anwender so tief wie möglich zu halten.

Rechner müssen nicht wie Taschenrechner aussehen

Wieso sollen Rechner auf dem PC oder Mobile aussehen wie alte Taschenrechner? Wie im obigen Remix-Video erwähnt, wird so der Anwender mit etwas abgeholt das er kennt. Genau wie sich die modernen OS aber nicht mehr an der realen Welt orientieren müssen, können jetzt auch Rechner modernes Aussehen und zeitgemässe Funktionen erhalten. Obiges Beispiel ist Tydlig. Ein weiteres wäre, der hier auch schon erwähnte Markdown-Rechner Calca.

Streaming killed the Album-Star

Es sei denn man heisst Beyoncé, stellt ein exklusives Album in den iTunes Store und verkauft eine Million innerhalb fünf Tagen.

And I think that streaming services will continue to grow, though it’s not clear at all if paid streaming services like Spotify will become truly mainstream. Regardless, the case for buying an album of songs from a single artist gets harder and harder to make.

PS: Ich wunderte mich etwas ob der Artikel in Flipboard in der “Technology”-Kategorie richtig sei als ich nur das Artikelbild sah…

iThoughts - Mindmapping richtig gemacht

MindMaps, die Allwunderwaffe methodisch gerüsteter Mitarbeiter, sind nichts anderes als graphisch dargestellte Listen. MindMapping-SW-Hersteller wollen uns dies aber verheimlichen und versuchen uns ohne Export oder Import-Möglichkeiten an ein Produkt zu binden.

Diese Unart hat iThoughts nicht. Es ist offen für die Ausgabe bearbeitbarer MindMaps und hält den Anwender nicht künstlich in der App “gefangen” sondern überzeugt mit Features. Way of the future - hoffe ich mal.

##”Rate-gate”

Die Diskussion um Apples Rating-System im App Store geht weiter. Da hat John Gruber etwas losgetreten. Hoffen wir die Diskussion bringt eine Verbesserung der schwierigen Situation zwischen Apple, den Entwicklern und den Anwendern.

Artikel diese Woche dazu:

David Smith über die Herausforderungen für Apple in dem Thema:

I want the App Store experience to feel like shopping at a premium retail store and not a street market — I hope Apple does too.

Daniel Jalkut über die Situation zwischen Anwendern und Entwicklern. Wieviel “Motivation” können Entwickler generieren ohne zu nerven:

Since very early in the history of these stores, developers looking to raise the average “star rating” on their apps, and to garner gushing words of praise in their reviews, have dealt with a conundrum: users do not typically review apps unless angered or … encouraged.

Daniel Jalkut war auch Gast in Grubers Podcast “The Talk Show” wo sie über die Verantwortung von John sprechen wenn er solche Dinge wie in seinem Artikel sagt. Gute Show.

JavaScript Entwicklung für Unternehmen

Am Developer Day der SBB Informatik hielt Jonas Bandi einen Vortrag über JavaScript Entwicklung in Unternehmen und stellte kurz ein paar Tools vor, mit Hilfe derer der Entwicklungsprozess von Java auch auf JavaScript abgebildet werden kann. Eines der Tools war Grunt. Hier noch ein weiterer Artikel zu Grunt.

Der Fluss wird versiegen

“The Stream” bezeichnet den Informationsfluss in dem sich das Internet und seine Leser befinden. Dieses Konzept gerät immer häufiger unter Kritik:

It is too damn hard to keep up. And most of what s out there is crap.

Sind “offline Tage” und ähnliches ein Indiz für eine Veränderung in der Medienproduktions- und konsumationsgewohnheit?

On the tiniest level, many people (myself included) have been launching little e-mail newsletters. I ve been writing into the stream for seven years, and I haven t had this much fun in a long time. My newsletter is finite (always less than 600 words) and it comes once a day. It has edges. You can finish it.

Bin ich mit dem Weekend Reader Teil einer Veränderung? Teil eines Trends? War der Leumung einfach zu früh?

Dazu passend auch Kottkes Hypothese: R.I.P. The Blog, 1997-2013

Wie Mac Experten ihre Dateien organisieren

Artikel wie Katie Floyd, Federico Viticci, John Siracusa und Casey Liss ihre Dateien auf dem Mac verwalten. Immer ein paar Tipps abschaubar.

##Tool Time

Geben wir es doch zu. So sehr wir “a fool with a tool is still a fool” auch runterbeten, wir bleiben verliebt ich kleine Helferlein. Am liebsten jede Woche neue.

##Wir nähern uns dem Ende des Jahres 2013

Und da gibt es einige Jahresrückblicke, Bestenlisten und Prognosen. Ich sammle die gleich mal zusammen:

Das Sky Go Angebot im Zweikanalton

Ah. Balsam für meine synchron-geschundene Seele. Nicht das ich SkyGo nutzen würde, aber jedes Zeichen ist in Zeiten der Verzweiflung willkommen.

Die Verschlüsselung von Webdiensten

Dropbox, das Schreckgespenst jeder Sicherheitsabteilung, scheint gar nicht so schlimm zu sein wie sein Ruf. iCloud, schon.

Keyboard Shortcuts für iOS 7

Spielzeug. Mit Shortcuts zwar, aber Spielzeug.

Homeland-Staffelfinale. Wars das?

Spoilers: Dem Journalisten des New Yorker gefiel die Staffel nicht sonderlich. Selbst das Finale scheint ihm nicht gefallen zu haben. Ich selber frage mich ein wenig, wie soll es jetzt weitergehen?

50 Produktivitätstricks

Produktivität. In kaum einem anderen Gebiet kann man soviel Produktivität verlieren wie in Listen über die Produktivität. Aber, kleine Regel meinerseits, bei 50 Tipps hat es für jeden was einfach umsetzbares dabei.

Mac Pro nun erhältlich

Bitte bestellen, lieber Arbeitgeber. Mein iMac hat soviele Errors im Disk Utility, Datenverlust ist nur noch eine Frage der Zeit. Und dies will doch niemand.

Das Jahr in Apps

Könnte in die Rubrik der Jahresrückblicke geschrieben werden, ist aber in Substanz und News-Gehalt einen eigenen Punkt wert. Was wir vermutet oder beobachtet haben wird bestätigt:

The Freemium Business Model – free apps with in-app purchases – makes up the largest revenue share in the Apple App Store. Our analysis showed that this revenue share even increased over the year.

PS: Witzigerweise habe ich gerade heute beobachtet wie der Sohn eines Kollegen, der selber sehr technologieunkennend ist, einen In-App Purchase auf dem iPhone machen wollte. Dieser wurde gesperrt. Die Einstellung scheint bei iOS gut zu finden zu sein.

Apple stellt die neue IT vor

Auf einer grundlegend überarbeiteten Seite stellt Apple die Vorzüge von iOS 7 für Unternehmen vor. Sehr umfangreiche Sammlung von Ressourcen. Doch, der Teufel steckt im Detail. Zum Beispiel in der lokalen Verfügbarkeit gewisser Möglichkeiten. Gebt mir endlich VPP!

Bienen. Ja, einfach Bienen

Schön wenn man über einen Tech-Blog auch mal auf sowas stösst.

Sony Z Gerät in der Play Edition

Es blutet mir das Herz. Sollte doch die Play Edition von Geräten die beste Art sein Android zu erleben, spricht man von Bugs. Dabei ist meiner Meinung nach die Oberfläche von “plain vanilla” Android sowohl optisch als auch von der Bedienbarkeit her gesehen, das beste was man bei Android kriegen kann.

Walt Mossberg geht

Ein Grosser des Tech-Journalismus geht. Zum Abschied erstellte er eine Liste seiner Lieblingsprodukte aus den 22 Jahren Review-Tätigkeit.

Was ich mich bei Walt Mossberg immer fragte, aber nicht genug um es zu recherchieren, wurde ihm Befangenheit vorgeworfen? Fast keine Apple Keynote in der nicht ein Mossberg Zitat kam. Kaum ein Apple Review von Mossberg, indem er das Produkt nicht lobte. Muss doch Befangenheit vorliegen…

Die 40h Arbeitswoche

Woher kommt sie? Henry Ford, natürlich.

Aber hier ist der wirklich wichtige Teil:

But, recent research from the University of Brussels suggests that night owls may beat out early birds in the length of time they can stay awake and alert without becoming mentally fatigued.

Ha!

API Orchestrierung

Orchestrierung. Ah. Eine Wohltat von einem Wort. Liegt wohl am kleinen Architekten auf meiner linken Schulter. Schnittstellen-Orchestrierung soll der neue Hit sein, meint der Artikel. Und es ist nicht das erste Mal das ich dies lese/höre. Während heute noch viele sich um die Integration von Anwendungen und Endgeräten kümmern, soll in Zukunft die Schnittstelle das Zentrum des Interesse werden. Ein Ökosystem entwickelt dann eine Vielzahl von Anwendungen basierend auf dieser Schnittstelle. Also den Begriff mal auf die “Watchlist” nehmen.

Unternehmen zahlen besser

Bis wir beim API-Mgmt sind, sollten sich Entwickler eher zu Unternehmen bewegen. Die bezahlen für Entwicklungsarbeit nämlich besser als wenn man sein Glück im Consumer-Umfeld sucht. Und wenn ich gewisse interne Apps so sehe, bezweifle ich keine Sekunde, dass damit im offenen Markt kein Geld gemacht werden könnte.

Nokia baut ein Android Gerät

Filed under: why Microsoft had to buy Nokia.

Von Architektur-Astronauten

Oben, wo die Luft ausgeht, hat es immer noch Architekten. Es hat quasi überall Architekten. Denjenigen welchen die Luft ausgegangen ist, sollte man aber nicht unbedingt zuhören. Wusste gar nicht das so hohe Elfenbeintürme gebaut werden.

Wende in der Unternehmenskultur

Wissensarbeit, benutzen wir den etwas zu oft verwendeten Begriff, lässt sich schwer messen. Das ist unglücklich, wenn fast alle Betriebswirtschaftsweisheiten aus Zeiten kommen in denen Arbeit sehr einfach messbar war. Nun ist die Herausforderung zu wissen, ob die eigenen Mitarbeiter wirklich arbeiten oder nicht. Machen wir es uns nicht zu schwer, messen wir einfach Präsenzzeit. Vielleicht nicht mehr ganz zeitgemäss und den Anforderungen der heutigen Wissensarbeit entsprechend. Zeit für einen Wechsel?

“The whopping $3.99 purchase price”

Ist die Techpresse für die Meinung verantwortlich, 4.- seien zuviel für eine App? Mitverantwortlich auf jeden Fall. Instapaper war mir das Geld, inkl. der Subscription schon immer wert. Auch wenn es heute mit Pocket eine ebenbürtige, teils überlegene Alternative gibt, bleibe ich bei Instapaper. Nicht weil ich alt oder Änderungsmüde wäre, sondern weil mir das Geschäftsmodell besser gefällt. So mein kleiner Hippie der “Venture Capital” nicht so toll findet und ein Fan von selbsttragenden Geschäftsmodellen ist.

Bye Bye DB-Admin

Erste Opfer?.

Fragmentierung. Ein mangelhafter Begriff?

Ein paar gute Punkte weshalb bei Android die Situation nicht so schlimm ist wie oft dargestellt, und bei Apple nicht ganz so unproblematisch wie angenommen. Und wie so oft, die Welt hat mehr Graustufen als man gerne hätte.

Meet the Internet

Jemand hat ein Herz für beige Kisten bewiesen und seinen 27 jährigen Mac ins Internet gebracht. Wozu? Sehr gute Frage.