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Inventarisierung als Basis für Agilität und Sicherheit

Zwei Diskussionen sind weit oben auf der Tagesordnung jeder Informatik - ach generalisieren wir - Unternehmung. Agilität um auf neue Geschäftsanforderungen reagieren zu können und die Sicherstellung der Informations- und Datensicherheit im Unternehmen. Glaubt man der Berater- und Artikelschar, muss dazu nur ganz viel neues getan werden um in beiden Themen zu reüssieren. Persönlich halte ich aber eine recht altmodische Disziplin im Bereich Informatik für einen grundlegenden Erfolgsfaktor für beides: Inventarisierung.

Remote Work > Videokonferenzen

Passend zu meinen Gedanken beim Konsum des Interviews zwischen Kara Swisher und Jason Fried im Recode Decode Podcast, publiziert Inside IT einen Beitrag über die Homeoffice Umfrage bei Swisscom. Dort sind eine Mehrzahl der Angestellten der Meinung, dass Homeoffice mehr Vorteile als Nachteile hat. Die Situation wird bei den meisten Firmen so sein und auch ich persönlich habe als langjähriger Homeoffice-Vergesser gewisse Vorzüge erleben dürfen. Für Firmen würden sich weitere Vorzüge ergeben.

Was macht den modernen Client denn modern?

Jede Veränderung in der Informatik1 wird begleitet von neuen Begrifflichkeiten. Das Heer an Beratern und Produktherstellern muss ja Futter haben um auf Kundenfang zu geben. Ein sehr häufiger Begriff in meinem Alltag ist der “moderne Client”. Sei dies bezogen auf die Verwaltung von Endgeräten, Verteilung von Anwendungen oder die Kontrolle und Durchsetzung von Richtlinien - alles muss heute modern sein. Doch was macht denn den Kübel auf dem Tisch plötzlich modern?

Sensitivity Labels für Microsoft Teams

Als SBB 2018 Microsoft Teams fürs ganze Unternehmen einführte, hatte man mittels PowerShell Magie zwei verschiedene Arten Teams erstellt. Teams für vertrauliche Dokumente und Teams für maximal intern klassifizierte Dokumente. Diese Einstellung hatte unter anderem zur Folge ob externe Gäste hinzugefügt werden konnten oder nicht. Eine der Säulen der Microsoft 365 Sicherheit ist nämlich der Umgang mit Externen. Heute ist dies im Standardumfang von Microsoft 365 enthalten und ich möchte kurz zeigen wie man es macht.

Screensharing vom Smartphone mit Microsoft Teams

Mein beinahe täglich Brot sind irgendwelche Konzepte oder Einstellungen auf mobilen Geräten vorzunehmen, zu testen und zu dokumentieren. Dabei sind Screenshots oder Screencasts natürlich ein sehr wichtiger Bestandteil der Dokumentation des Einfluss auf Enduser. Screenshots oder Aufzeichnungen auf dem Smartphone machen und dann auf den PC transferieren um es im Wiki oder in Dokumenten zu erfassen ist sowas von 2019. Weil man im Umfeld von Kunden aber nicht immer auf Desktops unterwegs ist, die frei Software installieren können, ist mir folgender Tipp schon oft zur Hilfe gekommen.

Smartphone als Webcam in Microsoft Teams

In der Photographie gibt es das Sprichwort: “Die beste Kamera ist die die du dabei hast”. Denn die Vollformat-Spiegelreflex zuhause im Schrank schiesst keine guten Bilder. In der ersten Woche des verschärften Homeoffice machte ich mir recht viele Gedanken über meine Ausrüstung. Heute hat zwar jedes Notebook eine Webcam eingebaut, aber man möchte das Notebook ja vielleicht auch vor sich verwenden um zu zeichnen/skizzieren. Oder man findet es nicht optimal wie man von unten in die Nase gefilmt wird.

Homeoffice Setup

Der Philip Büchler war nie ein grosser Nutzer des Homeoffice. Was immer ein bisschen Verschwendung war, da ich schon seit Jahren keine Einschränkungen von Vorgesetzten oder Firmenkultur mehr gehabt hätte. Es ist wohl der Herdentrieb oder die Macht der Gewohnheit die mich morgens in den Zug ins Büro treibt. Nun haben die äusseren Einflüsse aber zugeschlagen und mein Keller, den ich primär eingerichtet habe um rumzuexperimentieren, ist jetzt auf unbestimmte Zeit mein primärer Arbeitsplatz.

Remote Brainstorming

Auf Twitter fragte Nicola v. Greyerz nach einer Lösung für digitale Brainstormings. Unsere Quarantäne dürfte mit reduziertem Post-It Verbrauch deutlich zur Besserung von Waldbeständen beitragen. Doch wie lösen wir die physische Distanz? Während sie in Meetings heute mehr oder weniger einfach überbrückt werden kann, ist es in Workshops durchaus schwieriger. Es gibt sicher haufenweise “best of breed” Ansätze. Ich finde es aber immer charmant wenn man etwas nutzt, was fast alle zur Verfügung haben.

Von schlechtem Hundefutter

Der Begriff “Dogfooding” kommt aus dem englischen Sprachgebrauch und beschreibt die Nutzung der eigenen Produkte durch Mitarbeitende. Eine äusserst löbliche Absicht um offensichtliche Versäumnisse des eigenen Produkts oder verwandter Prozesse zu erkennen. Die Diskussionen rund um Heimarbeit und Videokonferenzen weckten aber Erinnerungen an eine Zeit, wo die Produktfirma deren Produkte meinen Lohn bezahlen ein nicht so löbliches Verhalten hatte. Erlaubt mir etwas auszuholen. Wir schrieben die Jahre vor 2014. Steve Ballmer war CEO von Microsoft und Philip Büchler war Verfechter von Consumer-Produkten im Unternehmenseinsatz1.

Produktivitäts Apps

Artikel über kleine Helferlein auf dem Computer, gibt es fast genau so viele wie Bilder von Katzen. Aber ich möchte es doch nicht verpassen, euch auf vier kleine Helferlein hinzuweisen1, welche ich noch als Geheimtipps erachte. Phrase Express Wer mit Text arbeitet, und sind wir ehrlich, dass sind wir alle, wird von Phrase Express profitieren können. Definition von Bausteinen Phrase Express ist eine Textbausteinverwaltung. Ich nutze hiervon sicher nur einen Kleinstteil, aber es ist enorm hilfreich um wiederkehrende und längere Text-Elemente zu automatisieren.